Sessel T-Line, Entwurf Burkard Vogtherr 1984, Hersteller Arflex

t-line

Hersteller: Arflex

Entwurf: Burkhard Vogtherr 1984

 

 

Als Burkhard Vogtherr ins Projekt T-Line einstieg, aus dem ein neuer Sesseltypus hervorgehen sollte, war er auf der Suche nach einem möglichst vielseitigen Sitzmöbel. Deshalb probierte er verschiedene Versionen und variierte dabei die Höhe des Rückens und andere Parameter. Das Resultat ist ein Mittelding, das die formale Klarheit eines Stuhles mit der Bequemlichkeit eines Sessels verbindet und dabei mit einer markanten grafischen Linienführung aufwartet. Dieser Entwurf bedeutete den Durchbruch des deutschstämmigen Wahl-Franzosen in Italien. Das Neuartige des T-Konzepts liegt dabei wesentlich in der Reduktion auf zwei plattenflache Rechtecke, die nahezu im 90-Grad-Winkel zueinander stehen. Durch die daraus resultierende Silhouette drängte sich der Name auf. Die gebogenen Armlehmen mit ihrem beachtlichen Durchmesser und die Standkufen, die etwas Comicartiges an sich haben, tun ihr Übriges, um bei allen, die ihn nicht kennen, einen Überraschungseffekt auszulösen. Der Sessel ist platzsparend, komfortabel und leicht zu montieren. Er besteht aus einem durch Polsterung kaschierten Stahlgestell. Die Federung wird durch elastische Bänder verstärkt. Auch dass er gut kombinierbar ist, macht T-Line vielseitig einsetzbar, sei es zu Hause, im Wartezimmer oder in der TV-Talkshow.