Tisch Confair, Entwurf Wiege 1994, Hersteller Wilkhahn

confair

Hersteller: Wilkhahn

Entwurf: Wiege 1994

 

 

Studien und Feldforschungen haben ergeben, dass heutzutage Informationsaustausch im Büro vor allem auf zwei Arten stattfindet, in formellen Konferenzen und in kleinen Teams. Um schnell zwischen diesen beiden Situationen wechseln zu können, bedarf es neuartiger Möbel, die leicht umzubauen sind, sich kombinieren lassen, sowie bei Nichtgebrauch platzsparend verstaut werden können. Kurz gesagt: die beweglich und veränderbar sind. Das erste Büromöbelprogramm, das diese Anforderungen voll erfüllte, war Confair. Es besteht teilweise aus altbewährten, jedoch optimierten Produkten und teilweise aus völlig neu entwickelten Komponenten, wie die mobilen Schreibpulte, die sich ineinander staffeln lassen. Zu den insgesamt sieben Elementen des Systems gehören zwei Tischtypen, Raumteiler, die als Pinnwand und Schreibtafel benutzt werden können, ein dreistöckiger Servierwagen – der Server – sowie ein ebenfalls fahrbares Rednerpult. Einer der zentralen Entwürfe ist der Konferenztisch auf Rollen von Andreas Störiko, dessen geteilte Arbeitsplatte sich in seiner Klappvariante wie die Flügel eines Insekts zusammenfalten lässt. Ein kleines gestalterisches Zauberkunststück sind die in der Platte eingelassen Ablageschalen. In zusammengeklapptem Zustand fallen die darin abgelegten Stifte nicht heraus. Dynamisch, team- und prozessorientiert, selbstorganisiert, kleinteilig und mobil. Die Attribute von Confair sind aus dem Lehrbuch für moderne Bürokommunikation abgeschrieben und machten die Möbelfamilie zu einem ebenso innovativen Produkt wie die FS-Linie ein Jahrzehnt zuvor.