take five
Hersteller: Serien
Entwurf: Ginbande 1993
Die Ausziehleuchte, die mit dem Tisch wächst. Durch Anwendung eines Scherengitters – wie es das Designerpaar Achim Heine und Uwe Fischer ein paar Jahre später noch einmal bei ihrem Tisch Tabula Rasa verwenden sollten – lässt sich Take Five von 36 Zentimetern auf maximal anderthalb Meter verlängern beziehungsweise den jeweiligen Platz- und Tischverhältnissen anpassen; und zwar mit einem Handgriff. So kann etwa bei Ausziehtischen immer eine optimale Ausleuchtung erreicht werden. Das Original ist mit fünf Linienglühlampen bestückt, die in komplett gestreckter Stellung selbst eine Reihe bilden. Inzwischen ist die Pendelleuchte aus Polycarbonat, in fünf Farben lieferbar, auch als flachere Halogen-Version erhältlich, deren Tischausleuchtung sich deutlich unterscheidet. Wird bei den Linienglühlampen das Licht blendfrei durch opalisiertes Glas abgestrahlt, geben die Halogenbirnen das Licht in einem 60-Grad-Winkel direkt nach unten ab. Eine Regelung über einen Dimmer ist in beiden Fällen möglich. Neben dem funktionalen Plus der Größenveränderung, die durch die innovative Anwendung einer altbekannten und simplen Technik erreicht wird, verleiht das serielle Scherenprinzip dem Entwurf auch ein originelles und unverwechselbares Aussehen.


