Sessel Ying Yang, Entwurf Nicolas Thomkins 2007, Hersteller Dedon

yin yang

Hersteller: Dedon

Entwurf: Nicolas Thomkins 2007

 

 

Das harmonische Verhältnis von konkaven und konvexen Flächen, die sich ineinanderschieben lassen und in ihren fließenden Linien dem bekanntlich ebenfalls nicht eckigen menschlichen Körper entsprechen, bestimmt den Entwurf. Zusammengeschoben bilden sie eine Einheit mit kreisrundem Grundriss. So ergibt sich eine bequeme Tête-a-tête-Situation für zwei Personen. Um die richtigen Positionen festzulegen, setzte der Designer Nicolas Thomkins Dummys in seinen Prototyp. Dass Thomkins ursprünglich Bildhauerei studierte, dürfte bei der Entwicklung dieser komplexen Objekte hilfreich gewesen sein. Die Doppelsofas Yin Yang erinnern an abstrakte Plastiken der 50er Jahre, Sanddünen oder Findlinge aus der Eiszeit. Tatsächlich widersteht das Material auch extremem Klima: Es ist reißfest, farbecht, wetterbeständig, UV-resistent und natürlich ebenso abwaschbar wie die darauf liegenden Sitzkissen. Wie alle anderen Dedon-Möbel werden auch Yin Yang in Ostasien von Hand geflochten. Die aus rund vier Kilometer langen Kunststofffasern bestehenden, nahezu zwei Meter langen und 30 Kilogramm schweren Sitzmöbel gibt es in mattem Braun und Grau. Die edel schimmernden Oberflächen und die organischen Proportionen passen gut in verschiedenste Kontexte, sei es die schöne Natur oder das Umfeld moderner minimalistischer Architektur.