Regal Freddy, Entwuf Hertel & Klarhöfer 2004, Hersteller elmarflötotto

freddy

Hersteller: elmarflötotto

Entwurf: Peter Christian Hertel, Sebastian Klarhoefer 2004

 

 

Ob das Regal Freddy nach Frederik, dem Sohn des Firmeninhabers Elmar Flötotto, benannt ist oder nach dem gleichnamigen Plattenmillionär, wird wohl ungeklärt bleiben. Fest steht jedoch, dass die Idee des Büros Hertel Klarhoefer, Alternativen zu den traditionellen, auf Boden und Wange basierenden Regalen zu entwickeln, funktioniert. Bereits seit den 90er Jahren hält das innovative Berliner Architekten- und Designerduo darauf ein Patent (1999 erstmals für Zeitraum umgesetzt). Nach Systemen wie FNP (von Axel Kufus), Endless Shelf (von Werner Aisslinger) oder Plattenbau (von Florian Petri für Kaether & Weise) gibt es nun ein weiteres flexibles Regal, das sich in einem Punkt von allen anderen unterscheidet. Statt gestapelt zu werden, sind die Bestandteile hier ähnlich wie Lego-Bausteine miteinander verschränkt. Die Vorteile liegen in der systembedingten variablen und theoretisch unbegrenzten Höhe, in der Kleinteiligkeit der Bauelemente sowie in der gleichmäßigen Materialstärke, durch die eine durchgängige optische Homogenität erzielt wird. Freddy (für elmarflötotto) wird in Paketen verkauft. Will der Kunde erweitern, bestellt er einfach ein neues Paket. »Oft verstehen die Leute das Prinzip erst, nachdem sie ihr Regal aufgebaut haben«, erklärt Sebastian Klarhoefer.