fridtjof
Hersteller: Mawa
Entwurf: Martin Wallroth 2000
Der Name ist eine Verbeugung vor dem anderswo nahezu unbekannten Berliner Modernisten Fridtjof Schliephacke, einem Architekten, Designer, Professor und Freund von Ludwig Mies van der Rohe. In seinem Sinne gestaltet Firmengründer Martin Wallroth höchst sachliche sowie technisch und ästhetisch hochwertige Leuchten, eine Linie, für die das Modell Fridjof exemplarisch ist. Optisch ist die stufenlos höhenverstellbare Pendelleuchte durch drei Parallelen im Raum gekennzeichnet, deren Grau von dem aus silbereloxiertem Aluminium bestehenden Gehäuse rührt. Die Kabel können aufgrund der verwendeten Niedervolttechnik sehr filigran gehalten werden. Die einfache Stabform ist technisch, zurückhaltend und passt in professionelle wie in private Umgebungen. Das Äußere der von zwei Winkelprofilen umschlossenen Leuchte ist wesentlich durch die gewünschte Lichtwirkung bedingt. Durch die variable Höhe und die seitliche Abstrahlung an den beiden Kopfenden kann eine mehr als doppelt so lange Strecke wie der Leuchtenkörper selbst bestrahlt werden. Spezialglas lässt das Licht weich und warm erscheinen, dabei gelingt es durch eine leicht rückversetzte Lampenebene trotz der schlichten, unaufwendigen Form eine nahezu vollständige Blendfreiheit zu erreichen. Die Fuge im Aluminiumkörper lässt zusätzlich ein wenig Helligkeit nach oben strahlen. Insgesamt ergibt sich eine erstaunlich komplexe, aber angenehm dosierte Lichtsituation.


