diana
Hersteller: ClassiCon
Entwurf: Konstantin Grcic
Couchtisch, Stehpult, Hocker, Handbibliothek, Zeitungsablage, TV- oder Notebook-Ständer. Konstantin Grcics Metalltischserie ist offen für viele Nutzungen und Interpretationen. Ihren Reiz gewinnen die geschnittenen und gefalzten Objekte aus dem Gegensatz zwischen dem harten, industriellen Material und den fast spielerischen Formen, deren Faltungen so leicht wirken, als seien sie aus Papier. Die pulverlackierten Kleinskulpturen gibt es u.a. in Tiefschwarz, Oxidrot oder Cremeweiß (Sonderfarben sind möglich). So entsteht ein Vexierspiel aus Farben und Raumgeometrien, ein Stahl-Origami mit versetzten Flächen. Der Rückgriff auf Geraden und zumeist rechte Winkel ist ein Zitat der klassischen Moderne, die hier allerdings wesentlich komplexer ausfällt als noch bei Herbert Hirches Barwagen aus den 50er Jahren. In der Tat wirken die Ablageelemente ein wenig wie utopische Skulpturen russischer Konstruktivisten aus den 20er Jahren. Vielleicht sind sie aber auch eine Anspielung auf die Metallhaut des Autos, das vor unserer Haustür steht. So wie wir aus Buchstaben Worte bilden und erfinden, können die Diana-Tische auf verschiedenste Weise gruppiert werden. Mit diesem dreidimensionalen Alphabet lässt sich ein Zimmer immer neu lesen.


