2007 Innovation Gleitkommode
Ist Nuf ein Schrank, eine Kommode oder ein Sideboard? Wenn herkömmliche Begriffe versagen, nennen wir es Container und die sind bekanntlich mobil. Die verschiedenen Elemente dieses höchst ungewöhnlichen Stauraummöbels der Firma Performa sind nicht wie sonst üblich fest verbunden. Der Clou: Sie lassen sich nicht nur frei stapeln, sondern auch leicht und lautlos übereinander verschieben. Die Firma aus Schwaben ist bekannt für ihre makellosen Linoleum- und Gummioberflächen, mit denen sie den fast schon vergessenen Materialien auch in anspruchsvollen Designkreisen zur Renaissance verhalf.
Mit dem neuen Nuf-Programm hat Performa die Grenzen der Verarbeitungs- technik erneut weiter nach vorn verschoben. Nach einem Entwurf des Stuttgarter Büros beyonddesign entstand ein schon rein äußerlich höchst interessantes und mit erstaunlichen Raffinessen gespicktes Konzept, darunter die leichten, scharnierlosen Frontklappen. Tatsächlich ist Nuf nicht mehr und nicht weniger als ein neuartiger Möbeltypus. Auf die Welle der Ober- und Unterseite kommt es an. Diese Einbuchtungen sind der Nukleus des Entwurfs, ästhetisch und funktional. Die einzelnen, unterschiedlich großen Container gleiten darin so exakt wie ein Waggon auf der Schiene, sodass sich dieses flexible Schranksystem mit geringstem Aufwand verschiedenen Raumbreiten und Nutzungsideen anpassen lässt. N u f, bestehend aus sechs verschiedenen Containerformaten und in vielen Farben erhältlich, ist eine höchst variable Skulptur im Raum. Seit der Erfindung der Truhe ist Stauraum kaum innovativer gestaltet worden.



